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Das Phänomen Burnout - mit komplexen Ursachen

Aktuelle Studien ergaben, dass rund 30 Prozent der arbeitenden Menschen in Deutschland chronisch erschöpft sind. "Ich fühle mich so energielos, schlapp, ständig müde, sogar nach einem längeren Urlaub", berichten Patienten und spüren so eine erhebliche Einschränkung ihrer Lebensqualität. Immer mehr Menschen aus allen Berufssparten zeigen diese typischen Symptome. Mit der Diagnose Burnout sind jährlich zirka 100.000 Arbeitnehmer krankgeschrieben und das kann sowohl die Verkäuferin, die Pädagogin als auch den Piloten oder Top-Manager treffen.
Eine ernst zu nehmende "Volkskrankheit", aber in der Regel sind beim Burnout trotz vielfältiger Symptome die klassischen Blutparameter unauffällig. Der Patient erscheint vermeintlich "gesund" und wird als psychisch krank behandelt, wenn schulmedizinische Untersuchungen scheinbar keine Erklärungen finden. In herkömmlichen Therapien stehen deshalb schwerpunktmäßig Psychotherapie und Antidepressiva im Vordergrund.

Burnout - ein Komplex
Fachleute sehen aktuell einen Paradigmenwechsel: Burnout ist kein ausschließliches Problem der Psyche, sondern findet immer auch biochemisch statt. Nämlich dann, wenn im menschlichen Körper, in jeder einzelnen Zelle, die Energieproduktion abnimmt. So werden körperliche Therapien zur notwendigen Ergänzung von Maßnahmen auf der psychischen und soziokulturellen Ebene.

Signale im Körper erkennen
Dank neuer labordiagnostischer Methoden sind die körperlichen Aspekte von Burnout messbar. Mithilfe modernster ganzheitlicher Labordiagnostik ist es in unserer Praxis möglich, das Ausmaß individueller Stressbelastung auf die Zellen und die Fähigkeit der Zellen, Energie zu produzieren, zu ermitteln. Die Ergebnisse bringen uns Hinweise auf individuelle Ursachen eines Burnout-Syndroms, und daraus erstellen wir ein effektives Therapiekonzept. Dieses beruht damit auf konkreten Fakten und entsteht nicht aus wagen Vermutungen.
Wir bieten eine präventive Diagnostik im Sinne einer umfassenden "Inspektion" und können durch entsprechende Korrekturen schlimmere Folgen vermeiden. Dabei spielen Auswirkungen eines Zuviel und Zuwenig bestimmter Stoffe eine große Rolle.

Welche Stoffe sind im Zusammenhang von Burnout wichtig?
Als wesentlichste Beschleuniger im Organismus gelten Cortisol, unser wichtigstes Stresshormon, sowie verschiedene Nervenbotenstoffe wie Adrenalin und Dopamin.
Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet, Hauptfunktion ist die Energiebereitstellung bei Belastungssituationen. Es wirkt antientzündlich und vermindert die Schmerz-wahrnehmung. Die Produktion erfolgt individuell nach Tagesrhythmus des Menschen im Regelkreis von Belastung, Anspannung und Entspannung. Bei chronischem Stress jedoch fehlen Regenerationsphasen und es wird ständig zu viel Cortisol eingebracht, die Nebenniere läuft dauerhaft auf Hochtouren und gibt irgendwann erschöpft auf. Danach reduziert sich die Cortisol-Produktion so deutlich, dass erhöhte Müdigkeit, starkes Schmerzempfinden und Stressintoleranz folgen.
Zusätzlich kann sich damit auch die Produktion von Adrenalin vermindern, einhergehend mit allgemeiner Erschöpfung und Antriebsschwäche. Weiteres Risiko ist ein Defizit an Dopamin, das für Muskelschwäche, Konzentrations- und Motivationsmangel sorgt.
Und bei anhaltender Belastung reduziert sich zudem auch das Serotonin, der Gute-Laune-Stoff, und so können sich Schlaflosigkeit, Migräne und Depressionen einstellen.

Unser ganzheitliches Behandlungskonzept
Unter Dauerstress kommt es also zu maßgeblichen Störungen im Zellstoffwechsel, das Zusammenspiel gerät aus dem Gleichgewicht. Hier gilt es rechtzeitig "einzugreifen" und das Fehlen bestimmter Substanzen auszugleichen, auf möglichst natürliche Weise ohne Nebenwirkungen und Antidepressiva.
Dazu bieten wir mit unserem ganzheitlichen Ansatz ein Spektrum spezieller Untersuchungen, um ein Burnout-Syndrom mit einem umfassenden Therapiekonzept wirksam behandeln zu können.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht

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